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Staatsmedaillen für Verdienste um den ländlichen Raum


(22. Oktober 2010) Würzburg - „Sie haben sich zum Wohle des ländlichen Raumes eingesetzt“, so eröffnete der Behördenleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken Ottmar Porzelt den Festakt anlässlich der Verleihung der Staatsmedaille. Zehn Personen aus Unterfranken erhielten diese hohe Auszeichnung für ihre ehrenamtlichen Verdienste um die Ländliche Entwicklung in Bayern. Die Staatsmedaillen wurden im großen Sitzungssaal des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken Würzburg überreicht. Porzelt betonte, dass gerade heute in Zeiten des Strukturwandels und der demographischen Veränderungen im ländlichen Raum engagierte Bürgerinnen und Bürger wichtig sind, um den ländlichen Raum entwicklungsfähig zu halten. Die Geehrten haben sich durch ihr großes ehrenamtliches Engagement und ihren hohen persönlichen Einsatz in Dorferneuerungs- und Flurneuordnungsverfahren verdient gemacht. Ausgezeichnet wurden die Herren Walter Busch, Gosbert Gehring, Johann Hoffmann, Albin Jung, Benno Kirchner, Erhard Lanig, Thomas Lenz, Clemens Menth, Johann Pfeuffer, Ewald Schäfer.


(21. Oktober 2010) München Für ihre Verdienste um die Ländliche Entwicklung in Bayern hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner sechs Persönlichkeiten mit der Staatsmedaille in Silber ausgezeichnet: Albert Höchstetter aus Barbing (Lkr. Regensburg), Willibald Keßler aus Lupburg (Lkr. Neumarkt i. d. OPf.), Alfred Pauls aus Aschfeld (Lkr. Main-Spessart), Georg Stegmann aus Hagenried und Adolf Veit aus Oberhagenried (Lkr. Günzburg) sowie Johann Zitzelsberger aus Rannetsreit (Lkr. Passau). „Mit Ihren Ideen, Ihrer Initiative und Ihrem Engagement haben Sie einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Entwicklung des ländlichen Raums geleistet“, sagte der Minister in seiner Laudatio. „Unsere Gesellschaft braucht Persönlichkeiten wie Sie, die aktiv Verantwortung für unsere Heimat übernehmen.“

Der Barbinger Bürgermeister Albert Höchstetter hat als langjähriges Vorstandsmitglied des Verbands für Ländliche Entwicklung Oberpfalz und der Schule für Dorf- und Landentwicklung Plankstetten wertvolle Impulse gesetzt. Willibald Keßler leistete Pionierarbeit in der Dorferneuerung – unter anderem bei der landesweiten Einführung der Bürgerplanung und der Entwicklung von Leitbildern. Alfred Pauls, Georg Stegmann und Adolf Veit haben sich in jahrzehntelanger Arbeit als landwirtschaftliche Sachverständige bei Wertermittlungen um die Flurneuordnung in ihren Regierungsbezirken verdient gemacht. Johann Zitzelsberger war ebenfalls lange als landwirtschaftlicher Sachverständiger tätig. Als ehrenamtlicher Richter am Flurbereinigungsgericht des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs hat er zu vielen einvernehmlichen Lösungen beigetragen.


Fotos StMELF und ALE Unterfranken, Abdruck honorarfrei.