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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).
Ein lebendiges Dorf entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam aktiv werden. Genau hier setzt die Soziale Dorferneuerung an: Im Mittelpunkt stehen nicht Gebäude oder Infrastruktur, sondern die Menschen selbst.
Die Soziale Dorferneuerung ergänzt die klassische Dorferneuerung, die bislang vor allem bauliche Maßnahmen fördert. Sie richtet sich bewusst an alle – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation. Ziel ist es, die Teilhabe am öffentlichen Leben zu stärken, das demokratische Miteinander im Alltag zu fördern und neue soziale Netzwerke entstehen zu lassen. Auch der Austausch zwischen den Generationen spielt eine zentrale Rolle.
Oder anders gesagt: Die Soziale Dorferneuerung wirkt wie ein Vitamin-Booster für das Dorfleben – mit nachhaltiger Wirkung.
Im Zentrum steht ein offener Beteiligungsprozess:
Die Erfahrungen aus den Modellgemeinden zeigen: Schon mit kleinen Mitteln lassen sich große Wirkungen erzielen. Beispiele sind:
Viele dieser Projekte leben vor allem vom Engagement vor Ort – und stärken langfristig den Zusammenhalt.
Viele Dörfer stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Weniger Engagement in Vereinen, fehlende Treffpunkte, zunehmende Anonymität und neue Aufgaben wie Integration.
Die Soziale Dorferneuerung bietet darauf eine Antwort: Sie schafft Räume für Begegnung, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und macht Demokratie im Alltag erlebbar.
Der Ansatz wird derzeit in Unterfranken erprobt und stetig weiterentwickelt. Ziel ist es, die Soziale Dorferneuerung langfristig als festen Bestandteil der Ländlichen Entwicklung zu etablieren – damit Dörfer nicht nur attraktiver, sondern auch gemeinschaftlich stärker werden.