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Foto: Schwammregion
(3. Februar 2026) Wargolshausen, Lkr. Rhön-Grabfeld – Wasser in der Fläche halten, Starkregen-Risiken mindern und die Region widerstandsfähiger gegen Klimafolgen machen: Mit diesen Zielen startet die Schwammregion Streu-Saale als eine von nur zehn Schwammregionen in Bayern. Kürzlich informierten die Akteure bei der Auftaktveranstaltung im Haus des Gastes in Wargolshausen über das Projekt und lud Bürgerinnen und Bürger, Kommunen sowie Fachakteure zum Dialog ein.
Die Schwammregion Streu-Saale ist eine von zwei Modellregionen in Unterfranken. Sie umfasst rund 950 Quadratkilometer mit etwa 77.000 Einwohnern und erstreckt sich über einen großen Teil des Landkreises Rhön-Grabfeld einschließlich der Stadt Münnerstadt. Träger sind die drei Integrierten Ländlichen Entwicklungen Streutalallianz, NES-Allianz und Allianz Fränkischer Grabfeldgau mit insgesamt 33 Kommunen.
Ziel der Schwammregion ist es, Wasser dort zu halten, wo es fällt: auf Feldern, Wiesen, in Wäldern und in Siedlungen. So lassen sich Überschwemmungen nach Starkregen abmildern, das Grundwasser stärken und gleichzeitig Böden, Natur und Erträge sichern. Hintergrund sind deutliche Veränderungen im Wasserhaushalt. Während in der Rhön bis zu 1.100 Millimeter Niederschlag pro Jahr fallen, sind es im Grabfeld rund 550 Millimeter. Gleichzeitig nimmt die Grundwasserneubildung gegenüber dem Zeitraum 1971 bis 2000 um etwa 16 Prozent ab. Die Folgen reichen von Trockenstress in Land- und Forstwirtschaft bis zu Schäden durch Erosion und Starkregen.
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