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Foto: Lucas Kesselhut
(19. Mai 2026) Würzburg – Der ländliche Raum braucht starke Netzwerke und gemeinsame Lösungen. Deshalb trafen sich kürzlich Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken sowie Fachleute aus Bayern, Baden-Württemberg, Österreich und der Schweiz zum Vierländerkreis „Ländliche Entwicklung“ in Unterfranken. Im Mittelpunkt standen Strategien für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels, insbesondere beim Thema Wasser, sowie neue Wege für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen.
Die bayerische Delegation richtete das diesjährige Treffen in den Landkreisen Kitzingen, Main-Spessart und Würzburg aus. Die Teilnehmer informierten sich vor Ort über Projekte und Betriebe, die beispielhaft zeigen, wie Kommunen, Landwirtschaft und regionale Akteure gemeinsam Zukunft gestalten. Stationen waren unter anderem das Benediktinerkloster Münsterschwarzach mit seinem Ansatz einer ökologischen Landwirtschaft und autarker Energiegewinnung, der Gemüsebaubetrieb BiogemüseLand Schlereth in Unterpleichfeld, Projekte der Kleinstunternehmensförderung und Schwammregion im Landkreis Main-Spessart sowie die Weinbaulandschaft mit ihren charakteristischen Steillagen im Raum Würzburg.
Ein zentrales Thema des Treffens war der Umgang mit Wasser. Längere Trockenperioden, sinkende Grundwasserstände und gleichzeitig häufiger auftretende Starkregenereignisse stellen viele Regionen vor große Herausforderungen. Unterfranken entwickelt dazu bereits heute konkrete Lösungen. Dazu zählen Maßnahmen zum Wasserrückhalt in der Landschaft, eine klimaangepasste Landnutzung sowie Projekte zur Stärkung regionaler Wertschöpfung und Lebensqualität. Zudem wollten die Teilnehmer mit den besuchten Betrieben darüber sprechen, wie Unternehmen und Behörden die aktuellen Herausforderungen gemeinsam noch besser bewältigen und tragfähige Lösungen für die Zukunft entwickeln können.
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