Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken
Ein starker Partner für einen starken Raum

Unterfrankens ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Jede zweite Gemeinde Unterfrankens setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 495 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für über 198000 Bürgerinnen und Bürger. Davon sind 245 Dorferneuerungen in ca. 330 Ortschaften. Weitere Projekte sind 137 Flurneuordnungen, davon 28 Unternehmensverfahren und 31 Waldneuordnungen sowie 8 Weinbergneuordnungen. Hinzu kommen 31 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit 267 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Gesundheit
Fragen und Antworten zur Corona-Ampel

Symbolbild Virus

Thaut Images - stock.adobe.com

An den Ämtern für Ländliche Entwicklung sind soziale Kontakte weiterhin auf ein zwingend notwendiges Maß beschränkt. Der Regelbetrieb wird unter Beachtung der Schutz- und Hygienekonzepte durchgeführt.  

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Landkreisbriefe 2021
Aktuelle Projekte in den unterfränkischen Landkreisen

Blaue Karte mit den sieben Regierungsbezirken von Bayern und Broschüren im Vordergrund

Welche Gemeinden arbeiten mit der Ländlichen Entwicklung erfolgreich zusammen? Aktuelle Daten und Informationen mit Ansprechpartnern erhalten Sie in den Landkreisinformationen 2021. Kurz und übersichtlich berichten wir über aktuelle und künftige Projekte.   Mehr

Job & Karriere
Werden Sie Sachbearbeiter (m/w/d) im Bereich Finanzierung und Förderung in der Ländlichen Entwicklung

Symbolbild für eine Stellenausschreibung

Interessieren Sie sich für die Entwicklung und die Gestaltung des Ländlichen Raums? Sind Sie bereit, europäische Förderprogramme umzusetzen und Projekte der Ländlichen Entwicklung finanziell zu begleiten? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis 31.08.2021.  Mehr

Job & Karriere
Werden Sie Architekt/in oder Bauingenieur/in (m/w/d) in der Ländlichen Entwicklung

Symbolbild für eine Stellenausschreibung

Interessieren Sie sich für die regelkonforme Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen sowie deren Bereitstellung im Internet? Sind Sie bereit, die Ländliche Entwicklung in Unterfranken in diesem Bereich auf aktuellem Stand zu halten? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis 27.08.2021.  Mehr

Pressemitteilung
Ministerin stellt boden:ständig im Kabinett vor

Le Boden Staendig Logo Teaser

Aktive Landwirte und Kommunen vor Ort unterstützen, ist der Ansatz von boden:ständig. Verwaltungs- und gemeindeübergreifendes Handeln für gemeinsam getragene Lösungen ist der Erfolgsfaktor. Frau Staatsministerin Kaniber hat in der Kabinettsitzung Ende Juli die Initiative boden:ständig vorgestellt. 

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Jubiläum
40 Jahre Dorferneuerung – Alles Gute Dörfer!

Wortwolke mit den Begriffen Dorfzentrum, Dorfleben, Lebensqualität, gemeinsam gestalten und so weiter

Bunt, vielfältig und nachhaltig sind die Themen der Dorferneuerung. Seit 40 Jahren bietet sie Lösungen für die fortschreitenden Anforderungen ländlicher Kommunen. Viele kreative Bürgerinnen und Bürger engagieren sich dabei für ihr Dorf und schaffen Lebensqualität in ihrer Heimat. 

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Förderpreis für Masterarbeit
Volksbegehren Artenvielfalt und Ländliche Entwicklung

Eine Biene sammelt Nektar auf einer Kornblume. Im Hintergrund das Symbolbild der Ländlichen Entwicklung in Bayern, eine blaue Raute, mit stilisiertem Dorf und Bäumen in grüner Farbe

Die Abschlussarbeit von Felix Pabst erhält den Förderpreis der Verwaltung für Ländliche Entwicklung 2021. Unterfrankens Amtsleiter Jürgen Eisentraut übergibt die Urkunde. Fachlich betreut wurde die Arbeit durch das Sachgebiet Landespflege.  Mehr

Personal
Wechsel der stellvertretenden Behördenleitung in Unterfranken

Robert Bromma, Jürgen Eisentraut und Otto Waldmann stehen mit gebotenem Abstand im Büro

Der stellvertretende Behördenleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken Robert Bromma verabschiedet sich in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Otto Waldmann, Leiter der Abteilung Zentrale Dienste. Neuer Leiter der Gebietsabteilung wurde an seiner Stelle Manfred Stadler.  Mehr

Stadt.Land.Chancen
Bayern denkt Zukunft

Zeichnung eines mehrstöckigen Hauses in dem man arbeiten, wohnen, essen, sich erholen kann.

Wie wollen Menschen in der Stadt oder auf dem Land zukünftig leben und arbeiten? Wo sehen sie durch neue Technologien Chancen für sich und ihre Region? Diese Fragen stehen im Zentrum der deutschlandweiten Umfrage Stadt.Land.Chancen. Daran angeschlossen ist das Projekt Bayern denkt Zukunft, das einen regionalen Zukunftsdialog anstößt.  

Stadt.Land.Chancen (acatech) Externer Link

Pressemitteilung
Hausener Begegnungshaus

Amtsleiter Jürgen Eisentraut übergibt den Scheck an Bürgermeister Michael Bein, mit dabei sind Landrat Jens Marco Scherf und Landtagsabgeordneter Berthold Rüth

Ein neues Begegnungshaus soll zukünftig die Ortsmitte von Hausen im Landkreis Miltenberg stärken. Amtsleiter Jürgen Eisentraut übergibt den Scheck in Höhe von 700.000 Euro an Bürgermeister Michael Bein.  Mehr

Dorferneuerung und Baukultur
Unterfranken erhält einen Staatspreis 2021

Die Hälfte eines ehemaligen Schlosses wurde saniert.

Die beispielhafte Teilsanierung des ehemaligen Schlosses Rannungen ist ein Musterbeispiel für Innenentwicklung. Die Ehrung der Preisträger erfolgt voraussichtlich am 21. Oktober 2021 in München.  

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Fachinformationen
Alternativen zum Einfamilienhaus am Ortsrand

Eine Gruppe von Menschen sitzt vor einem schlichten, schönen Holzhaus.

Wohnkonzepte für junge und ältere Menschen in der Ortsmitte als Alternative zum Einfamilienhaus am Ortsrand - in Kirchanschöring, Landkreis Traunstein, werden Ideen für eine nachhaltige Ortsentwicklung ausprobiert. Die Broschüre gibt wertvolle Empfehlungen. 

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Einfache Dorferneuerungen Bastheim
Dorfladen Besengau und alte Schule Unterwaldbehrungen

Amtsleiter Jürgen Eisentraut übergibt den Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Tobias Seufert, mit dabei sind der ehemalige 2. Bürgermeister Werner Fuchs, Landrat Thomas Habermann, Gemeinderatsmitglied Volker Schmitt, Vorsitzender der Kolpingkapelle Mathias Seufert

Der Dorfladen Besengau und die alte Schule in Unterwaldbehrungen, zwei Projekte um Bastheim, eine Gemeinde in der Vorrhön, weiter zu stärken. Amtsleiter Jürgen Eisentraut übergibt die Zuwendungsbescheide an Bürgermeister Tobias Seufert.  Mehr

Weitere Beiträge

Integrierte Ländliche Entwicklung
Erklärfilm „Innenentwicklung – was ist das?“

Das Logo des Regionalmanagements mit dem Schriftzug „Video Innenentwicklung“

Was bedeutet das Schlagwort „Innenentwicklung“, das in der Ländlichen Entwicklung häufig gebraucht wird? Der in Zusammenarbeit von vier Gemeinde-Allianzen und dem Regionalmanagement Haßberge entstandene Film erklärt es für jedermann verständlich.   Mehr

Regionalbudget 2020 – Beispiele
Neue Broschüre

Le Ufr Regionalbudget _broschuere - Kopie

Das 2020 neu eingeführte Regionalbudget war ein voller Erfolg. Die zahl- und ideenreichen Kleinprojekte werden in der neuen Broschüre des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken vorgestellt.   Mehr

40 Jahre Bayerisches Dorferneuerungsprogramm
40 Jahre – 40 Linden

Amtsleiter Jürgen Eisentraut, Bürgermeister Thomas Bruckmüller und Landrat Thomas Habermann pflanzen eine Linde am Dorfplatz in Wollbach. Ein Schaubild zeigt die derzeit noch nicht wieder aufgestellte Statue des heiligen Bonifatius. Im Hintergrund das Rathaus und die Kirche von Wollbach.

Eine Jubiläumslinde flankiert künftig die Statue des Hl. Bischofs Bonifatius in Wollbach, Rhön-Grabfeld. Sie versinnbildlicht die 40-jährige Erfolgsgeschichte des Bayerischen Dorferneuerungsprogramms, der größten und erfolgreichsten Bürgerbewegung im ländlichen Raum Bayerns.   Mehr

Gutes Bauen Landkreis Schweinfurt
Baukulturhandbuch: Altes schätzen - Neues schaffen

Ein altes Haus mit neuen Fenstern, neuem Dach und neu gestaltetem Umfeld

Die Unverwechselbarkeit fränkischer Dörfer geht immer mehr verloren. Der regionale Bezug vieler Häuser ist nicht mehr erkennbar. Mit dem nun veröffentlichten Baukulturhandbuch soll der Blick für regionaltypisches Bauen geschärft werden. Es zeigt zudem, wie fränkisches und modernes Bauen gut zusammengehen können.  Mehr

Flächensparen und Innenentwicklung
Innen statt Außen – eine Förderinitiative für lebendige Dörfer

Straße durch ein Dorf mit Zebrastreifen. Ein beiges Modellhaus ergänzt die dörfliche Häuserzeile.

Die Ortsmitte ist Herz und Gesicht eines Dorfes. Unsere Dörfer „Innen statt Außen“ zu entwickeln, schafft Lebensqualität, stärkt die Gemeinschaft und spart Flächen. Gemeinden erhalten mit der Förderinitiative noch mehr Unterstützung für ihre Projekte der Innenentwicklung in der Dorferneuerung. 

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Landschaft und Ressourcen
FlurNatur - ein Förderprogramm für artenreiche Landschaften

Schlehenhecken Ilmried

Hecken, Feldgehölze, Streuobstwiesen, Trocken- und Feuchtbiotope stärken die biologische Vielfalt, begrünte Abflussmulden, Erdbecken und Geländestufen halten das Wasser bei Starkregenfällen in der Fläche zurück. Die Ländliche Entwicklung fördert deshalb mit dem Programm FlurNatur die Planung und Anlage von Struktur- und Landschaftselementen.  Mehr

Dorferneuerung und Innenentwicklung
Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung für vitale Dörfer

Bäcker steht neben einem mit verschiedenen Brotsorten beladenen Rollregal.

Eine gute Grundversorgung steigert die Lebensqualität für die Menschen in Dörfern enorm. Die Dorferneuerung fördert deshalb bestehende und neue Kleinstunternehmen wie Dorfladen, Bäcker und Metzger, Dorfwirtshaus. Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Fachgeschäfte und Handwerksbetriebe.   Mehr

Info-Kurzfilme
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftaufnahme Dorf mit Landschaft

In Flurneuordnungen werden Felder und Wiesen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen. 

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Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Von Bürgermeister Heckenlauer erfahren Sie, wie die nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung

Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:

  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung

Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:

  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung

Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:

  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch